Historie

The story so far – Die Geschichte von Lightweight.

Wir sind mehr als eine Firma in Friedrichshafen. Wir sind ein Unternehmen gegründet auf einer Idee und der Entscheidung die Rennradwelt zu revolutionieren. Die Geschichte der Laufräder entstand in einer kleinen Werkstatt in einem Bauernhof bei München und seitdem ist die Erfolgsgeschichte von Lightweight nicht mehr zu stoppen.

  • 1964

Rudolf Dierl und Heinz Obermayer lernen sich kennen und schätzen und legen so den Grundstein für die heutige Marke Lightweight.

  • 1984

1984 gründeten Dierl und Obermayer gemeinsam mit Hans Kufer die KDO GmbH. Diese baute komplexe aerodynamische Bauteile für Sportwagen, wie Stoßstangen und Spoiler aus glasfaserverstärktem Kunststoff in Kleinserie. Später wurden auch Abdeckungen für die Hinterräder von Fahrrädern zum Schutz der Kinderfüße hergestellt. Einige Triathleten machten sich die Abdeckung zu Nutze, als aerodynamischen Helfer.

  • 1988

1988 wird die KDO GmbH aufgelöst. Heinz Obermayer und Rudolf Dierl entwickeln und produzieren anschließend Sulky-Räder mit Aluminiumfelgen für den Trabrennsport. Trotz der Überlegenheit wurde die Felge vom traditionellen Trabrennsport nicht angenommen. Von diesem Misserfolg angestachelt, beschäftigten sich die beiden fortan mit dem Aufbau von Zeitfahr- und Triathlon Laufrädern.

  • 1990

Im Jahr 1990 brachten Heinz Obermayer und Rudolf Dierl schließlich ihr erstes Laufrad - die ULTEC-Scheibe (später DO2000), die aus einer Mischung von Kohlefasern, Isolierschaum und Aramit hergestellt wurde, auf den Markt.

  • 1991
  • 1992

In den Jahren 1991/1992 kam es zur Zusammenarbeit mit der Firma Heidenreich. Diese unterstützt Obermayer und Dierl im Bereich des Vertriebs und so wurde die Rennrad-Scheibe in Hylight umbenannt.

  • 1993
  • 1994

Heinz Obermayer und Rudolf Dierl entwickeln ein Speichenrad aus Carbon, welches bei der Vorstellung im Jahr 1994 auf Anhieb eine UCI-Zertifizierung erhielt.

  • 1995

Die ersten von Rudolf Dierl und Heinz Obermayer entwickelten Laufräder mit Aerofelgenprofil kommen auf den Markt. Es ist die Geburtsstunde der heutigen Lightweight Laufräder.

  • 1996

1996 bildet das Jahr der Erfolge: Verschiedene Rennrad-Profis gewinnen auch dank der ultraleichten Hylight Laufräder ihre Etappen. Der Däne Rolf Sørensen gewinnt die Silbermedaille bei den Olympischen Sommerspielen in Atlanta, der Belgier Johan Museeuw gewinnt ein Straßenrennen bei der Weltmeisterschaft, der Schweizer Tony Rominger die Bronzemedaille und später die Bergwertung bei der Spanienrundfahrt. Als im selben Jahr auch die Tour de France von Bjarne Riis auf Hylight Rädern gewonnen wurde, avancierten die Räder quasi über Nacht zum Must-have in der Radbranche.

  • 1997

1997 wird aus Hylight die Marke Lightweight, da die Zusammenarbeit mit der Firma Heidenreich beendet wurde. Eigentlich war der Name "Leichtgewicht" geplant, doch aufgrund der internationalen Nachfrage entschied man sich für den englischen Namen "Lightweight".

  • 1997

Jan Ulrich gewinnt 1997 die Tour de France und eine Etappe der Tour. Jan Ullrich fähr zeitweise während der Tour auf Lightweight Laufrädern, die er allerdings mit dem Logo des eigenen Sponsors überkleben musste.

  • 2000

Im Jahr 2000 zogen Obermayer und Dierl die Produktion in einen Bauernhof in der Nähe von München um, um die Produktion weiter zu verbessern.

  • 2000
  • 2001

Lance Armstrong gewinnt sowohl die Tour de Swiss als auch die Tour de France und setzt dabei auf Lightweight.

  • 2002

2002 suchten Obermayer und Dierl aufgrund der hohen Nachfrage nach einem Produzenten für die Lightweight Laufräder und wurden mit Erhard Wissler fündig. In ihm finden sie einen Produzenten der an die Marke und deren Erfolg glaubt.

  • 2003

Lightweight zieht zu CarbonSports nach Friedrichshafen an den Bodensee. Mit Heinz Obermayer, sowie dem Know-how der CarboFibretec Ingenieure entwickelte sich Lightweight zum Global Player für High-End Kohlefaser-Laufräder. Die Firmen carbovation gmbh und CarboFibretec GmbH sind Tochtergesellschaften der Wissler Group, die von Erhard Wissler ins Leben gerufen wurden und seitdem von ihm geführt wurden. Nach der erfolgreichen Fusion stieg Dierl im selben Jahr aus dem Unternehmen aus.

  • 2004

2004 zieht sich Heinz Obermayer weiter zurück und fungiert in erster Linie als Berater. Dennoch tüftelt er noch weiter am perfekten Laufrad: Heraus kommt das erste Signaturen-Laufrad mit dem simplen Titel OBERMAYER. Ein neuer Lagenaufbau und die leichte Tune-Nabe lassen das Gewicht auf unter 1000g schrumpfen. Im selben Jahr werden auch die STANDARD Laufräder auf den Markt gebracht.

  • 2006

Bereits 2006 wird die zweite Generation der zwischenzeitlich hochbegehrten OBERMAYER, sowie der STANDARD Räder vorgestellt. Im selben Jahr wird auch der Ventoux, das neue Laufrad im Bereich des Niederprofilfelgenbaus vorgestellt.

  • 2007

Im Rahmen des Sponsorings für das TEAM MILRAM wird 2007 die erste „Special ED“ mit weißen Speichen aufgebaut, die anschließend auch in Serie geht. Zusätzlich wird mit der Trinkflasche RESERVETANK das Produktsortiment auf andere Bereiche des Radsports ausgeweitet.

  • 2008

Die Produktpalette wird stets erweitert und 2008 mit dem STANDARD C, einem Vollcarbon-Clincher, der dritten Generation OBERMAYER und der dritten Generation STANDARD ergänzt. Im gleichen Jahr wird auch das neue Hightech Fabrikgebäude in Friedrichshafen bezogen. Hier finden insbesondere die Entwicklung und die Logistik des Unternehmens erheblich bessere Bedingungen vor.

  • 2010

2010 wird das Aerolaufrad Lightweight Scheibe um das Vorderrad VR8 ergänzt. Dieses kommt mit nur acht Speichen aus und weist ein völlig neuartiges Design auf. Mit einem sagenhaften Gewicht von 780 Gramm für die Hinterrad-Scheibe und respektive 650 Gramm für das Vorderrad richten sich die Räder vordergründig an Triathleten und Zeitfahrer, die auch noch die letzten Sekundenbruchteile einsparen wollen.

  • 2012

Im Jahr 2012 bringt Lightweight zahlreiche neue Produkte mit einheitlichen Produktnamen auf den Markt: GIPFELSTURM, MEILENSTEIN, RUNDKURS, FERNWEG, AUTOBAHN und MEILENSTEIN OBERMAYER

  • 2013

Mit URGESTALT bringt Lightweight seinen ersten selbst entwickelten Rahmen auf den Markt. Zusätzlich kommt mit dem RENNBÜGEL weiteres Zubehör auf den Markt, dass die Vision vom perfekten Rennrad komplettiert.

  • 2014

Lightweight gibt unter dem Namen EDELSTOFF seine erste eigene Bekleidungslinie heraus. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf Funktionalität und Komfort der Bekleidung. Großer Wert wird bei der Herstellung auf Nachhaltigkeit gelegt, weshalb die gesamte Bekleidungslinie in einem Familienunternehmen in Portugal produziert wird.

  • 2015

2015 wird das Zubehör um den formschönen und besonders leichten Getränkehalter EDELHELFER erweitert.

  • 2016

Sowohl die italienische, als auch die australische Nationalmannschaft ist bei den olympischen Spielen in Rio de Janeiro, Brasilien auf Lightweight Laufrädern unterwegs.

  • 2016

Auf der Eurobike 2016 stellt Lightweight einen neuen Konzeptansatz vor. Ziel ist es, den Herstellungsprozess der Carbon-Laufräder, mit einem möglichst hohen Grad zu automatisieren. Als Ergebnis und damit absoluter Weltneuheit präsentiert Lightweight die Laufradbaureihe WEGWEISER. Deren Produktionsprozess erfolgt bis zu 30 % automatisiert, ohne dabei auf die bewährte Lightweight Qualität zu verzichten.

  • 2016

Das neue MEILENSTEIN C Disc mit neu entwickelter Pentagon-Nabe mit patentierter Technologie bricht Rekorde und erweist sich im Magura Dauertest als nahezu "unzerstörbar".

  • 2017

Mit dem URGESTALT DISC wird bei Lightweight ein Rahmen für Scheibengebremste Felgen angeboten. So wird die Kompatibilität mit neuen Systemen und Technologien gewährleistet und auf die Marktnachfrage reagiert.

  • 2019

Während der Tour de France 2019 setzt ein großer Rennstall auf die MEILENSTEIN C 24E und ist damit überaus erfolgreich.

  • 2019

Die Generation EVO kommt 2019 auf den Markt und umfasst die Carbonlaufräder: MEILENSTEIN EVO, FERNWEG EVO 63, FERNWEG EVO 85 und WEGWEISER EVO. Alle Laufräder der Generation EVO besitzen einen neuartigen Lagenaufbau, basieren auf speziellen CFK-Fasern und sind mit der Tubeless-Technologie ausgestattet.

  • 2019

Ende 2019 wird die Marke Lightweight in die neu gegründete carbovation GmbH mit Sitz in Friedrichshafen eingegliedert. Hinter der Marke LIGHTWEIGHT standen bisher die Unternehmen CarboFibretec und Wissler Technologie als Produzenten sowie CarbonSports als Vertriebsgesellschaft und Markeninhaber. Mit der Murtfeldt Unternehmensgruppe als strategischem Partner gehen diese Unternehmen gebündelt in die neu gegründete carbovation GmbH über.

  • 2020

Im Jahr 2020 wird die Geschäftsführung um Carsten Krumm erweitert. Die neue Geschäftsführung besteht nun aus Carsten Krumm (Vorsitz), Andreas Wissler und Andreas Balla. Heute arbeiten über 50 Mitarbeiter der carbovation GmbH an der Entwicklung, Produktion, dem Marketing und Vertrieb der Lightweight Laufräder, sowie an vielen anderen hochwertigen Produkten rund um das Rennrad.